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Warum Coaching?

In Deutschland rangieren psychische Erkrankungen auf dem 2. Platz unter den häufigsten Krankheitsarten bei den Arbeitsunfähigkeitstagen in den Jahren 2013 bis 2019 [1]. Insbesondere unter den Berufstätigen nehmen psychisch bedingte Fehlzeiten in den letzten Jahren überproportional zu, wobei Frauen deutlich häufiger betroffen sind als Männer [2]. Wissenschaftler/-innen gehen davon aus, dass psychische Probleme bei (weiblichen) Jugendlichen und jungen Erwachsenen im 21. Jahrhundert leider generell um sich greifen [3].

Junge Menschen geraten aus vielschichtigen Gründen zunehmend unter Druck. Im Einzelfall kann das aus unserer Sicht eine Tragödie bedeuten, volkswirtschaftlich betrachtet sehen wir die oben beschriebene Entwicklung als dramatisch an. Auch aus persönlichen Erfahrungen wissen wir, wie stark Unsicherheit, Unklarheit und mentale wie emotionale Belastungen blockieren können – es bleibt dabei so viel (Lebens-) Energie auf der Strecke.

Coaching kann in der Prävention einen wertvollen Beitrag leisten – und das treibt uns an. Coaching kann durch Beratung, Begleitung und Unterstützung Orientierung geben, Entwicklungen fördern und ggf. Probleme lösen. Durch Coaching kann die Leistungsfähigkeit erhalten bleiben und gestärkt werden. Es kann Menschen in die Lage versetzen, sich selbst und andere so gut zu führen, dass eine gesunde, erfüllende Work-Life-Balance entsteht. Im besten Fall ist Coaching Hilfe zur Selbsthilfe und versetzt Personen in die Lage, Probleme eigenständig zu lösen, Verhalten und Einstellungen weiterzuentwickeln und damit belastbar zu bleiben [ 4].

Hier setzen wir an und wollen gemeinsam mit unseren Coachees ihre persönlichen Kraftquellen entdecken, ihre (psychische) Resilienz weiterentwickeln und ihnen somit auch in beruflichen oder persönlichen Krisensituationen nachhaltig Belastbarkeit verschaffen.

Warum mit Pferden?

Auch wenn Pferde heute zum Erhalt des menschlichen Lebens nicht mehr nötig sind, so kann das Liebesverhältnis zwischen Mensch und Pferd nicht altern. Denn Mensch und Pferd sind füreinander geschaffen [5].

Pferde üben von je her eine gewisse Faszination auf viele Menschen aus. Ihre Anmut, Stärke und Schnelligkeit bringen uns zum Staunen und flößen uns Respekt ein. Nähert sich ein Pferd dem Menschen freiwillig und nimmt Kontakt auf, synchronisieren sich die Herzschläge von Pferd und Mensch – moderne Studien legen nahe, dass eine wechselseitige emotionale Übertragung zwischen Mensch und Pferd stattfindet [6].

Dies ermöglicht es uns im Coaching, verborgene Emotionen auf Seiten unserer Kunden/-innen leichter an den Tag zu bringen und an die Wurzeln eines Problems zu kommen. Pferde wirken dabei wie ein Spiegel – sie zeigen uns nonverbal und wertfrei, wo wir sicher oder unsicher sind und welche Herausforderungen uns besonders aus dem Gleichgewicht bringen.

Viele Teilnehmende eines pferdegestützten Coachings berichten auch, dass sie durch die Arbeit am Pferd ihr Selbstbewusstein und ihr soziales Bewusstsein - beides Ebenen der emotionalen Intelligenz - maßgeblich steigern konnten. Zusätzlich können Körpersprache und die Kontrolle über unsere Emotionen mit Pferden sehr gut reflektiert und verbessert werden [12].

Studien zeigen außerdem, dass das Coaching mit Pferden das menschliche vegetative Nervensystem ausgleicht. Mit einem ausgeglichenen vegetativen Nervensystem fällt es leichter, klar zu denken, zu fokussieren, Vertrauen zu fassen, Entscheidungen zu fällen und dabei weniger Stress und Angst zu empfinden [ 7]. Insofern sind die Pferde für uns auch gleichzeitig unersetzliche Partner, um eine sinnvolle Ausgangssituation für ein erfolgreiches Coaching zu schaffen. Ihre Unterstützung ist vielfältig und macht Verborgenes sichtbar, Unklares deutlich und Aufwirbelndes ruhig. Wir möchten sie in keinem Coaching-Prozess missen.

Warum Generation Z?

Gen Z oder True Gen umfasst junge Leute, die ca. zwischen 1995 und 2010 geboren wurden – jetzt also großteils ihre weiterführende Ausbildung oder ihr Arbeitsleben beginnen. Ihr fühlt Euch damit wohl, mehrere Wege zu haben, Ihr selbst zu sein und Redefreiheit zu genießen. Eure Suche nach Wahrheit und Authentizität macht Euch offen für verschiedene Menschen und Lebenskonzepte [8].

Ihr wachst in einer digitalisierten Welt auf und es ist normal für Euch, auf mehreren Kanälen gleichzeitig online zu sein. Gleichzeitig ist es daher eine Herausforderung für Euch, den Fokus nicht zu verlieren. Sich in eine Sache mit voller Konzentration zu vertiefen, kann Euch schwerfallen. Wenngleich Ihr meist tolle Teamplayer seid, kann es Euch sehr anstrengen, mit Kollegen*innen und / oder Vorgesetzten direkt zu arbeiten, da online die Kommunikation ohne Augenkontakt und Betonungen anders erlebt wird. Eine hohe emotionale Intelligenz zu entwickeln, ist für Euch daher eine große Herausforderung [9].

Hinzu kommt, dass Ihr (mindestens subjektiv) die Anforderungen, die an Euch gestellt werden, häufig als sehr belastend empfindet. Schon in der Schule leidet fast die Hälfte von Euch unter Stress [10]. Im Studium schätzen zwar über 80% von Euch sich selbst als gesund ein, gleichzeitig erleben aber zwischen 15% und 20% von Euch Symptome, die als depressives Syndrom oder Angststörung eingeordnet werden müssen. Rund 25% heutiger Studierender empfinden Stress, fast ebenso viele fühlen sich erschöpft - eine Vorstufe von Burnout [11].

Wir finden, allein dies sind genügend Gründe, Euch besondere Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Uns interessiert, was Euch bewegt und sorgt. Und wir glauben an Euch. Deshalb wollen wir Euch dabei helfen, belastbar für Eure berufliche und private Zukunft zu werden und wichtige Fähigkeiten zu stärken, die für Euch mit Unterstützung leichter zu entwickeln sind wie zum Beispiel eine klare Face-to-Face Kommunikation oder emotionale Intelligenz.

Quellenverzeichnis dieser Seite

Die folgenden Quellen wurden zur Erstellung dieser Webseite herangezogen und sind im Text mit der entsprechenden Kennzeichnung [Ziffer] vermerkt:


[1] Marschall et al. (2020): DAK Gesundheitsreport 2020, medhochzwei Verlag, Heidelberg, S. 17, online verfügbar unter: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/77239/umfrage/krankheit---hauptursachen-fuer-arbeitsunfaehigkeit/, zuletzt abgerufen am 29.01.2021

[2] Statista Research Department (2019): Statistiken zu psychischen Erkrankungen, online verfügbar unter: https://de.statista.com/themen/1318/psychische-erkrankungen/, zuletzt abgerufen am 29.01.2021

[3] Bor et al. (2014): Are child and adolescent mental health problems increasing in the 21st century? A systematic review, Australian & New Zealand Journal of Psychiatry, Vol. 48, Nr. 7, S. 606-616

[4] Deutscher Bundesverband Coaching (2019): Leitlinien und Empfehlungen für die Entwicklung von Coaching als Profession, 5. Aktualisierte Auflage, S. 17ff, online verfügbar unter: https://www.dbvc.de/_Resources/Persistent/9/7/c/5/97c54d38f378d6ea9b05bb367b8202e844ec82a8/DBVC%20Coaching%20Kompendium%202019.pdf, zuletzt abgerufen am 29.01.2021

[5] Widdra (2007): Xenophon Reitkunst, Wu Wei Verlag, S. 5

[6] Sladky (2019): Studie: Pferd und Mensch können Herzschlag einander anpassen, Pferderevue – Das österreichische Pferdemagazin, online verfügbar unter: https://www.pferderevue.at/aktuelles/sonstiges/2019/02/studie--pferd-und-mensch-koennen-herzschlag-einander-anpassen.html, zuletzt abgerufen am 20.01.2021

[7] Gehrke et al. (2016): Pilot Study on Impact on Balance of Autonomic Nervous System During Equine-Assisted Coaching: Simultaneous Heart Rate Variability in Horses, Coach, and Client, International Journal for Human Caring, Vol. 20, Nr. 1, S. 1ff

[8] Francis & Hoefel (2018): True Gen: Generation Z and its implications for companies, McKinsey & Company, online verfügbar unter: https://www.mckinsey.de/~/media/McKinsey/Industries/Consumer%20Packaged%20Goods/Our%20Insights/True%20Gen%20Generation%20Z%20and%20its%20implications%20for%20companies/Generation-Z-and-its-implication-for-companies.pdf, zuletzt abgerufen am: 21.01.2021

[9] Knapp et al. (2017): Challenges and strategies for incorporating Gen Z into the workplace, Corporate Real Estate Journal, Vol. 7, Nr. 2, S. 2-3, online verfügbar unter: https://static1.squarespace.com/static/5f0746395c67796655e79a0b/t/5f0b67181bd3a2410bd1e203/1594582816687/Gen+Z+Whitepaper.pdf, zuletzt abgerufen am 26.02.2021

[10] Deutsches Ärzteblatt (2017): Fast jeder zweite Schüler leidet unter Stress, Deutscher Ärzteverlag GmbH, online verfügbar unter: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/77981/Fast-jeder-zweite-Schueler-leidet-unter-Stress, zuletzt abgerufen am 26.02.2021

[11] Grützmacher et al. (2018): Gesundheit Studierender in Deutschland 2017, Ein Kooperationsprojekt zwischen dem Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung, der Freien Universität Berlin und der Techniker Krankenkasse, S. 31 - 66, online verfügbar unter: https://www.tk.de/resource/blob/2050660/8bd39eab37ee133a2ec47e55e544abe7/gesundheit-studierender-in-deutschland-2017-studienband-data.pdf, zuletzt abgerufen am 26.02.2021

[12] Rauen (2017): The Effects of Equine Assisted Learning on Emotional Intelligence Competencies and Leadership Skills, Honors Thesis, Eastern Kentucky University, online verfügbar unter: https://encompass.eku.edu/honors_theses/490/?utm_source=encompass.eku.edu/honors_theses/490&utm_medium=PDF&utm_campaign=PDFCoverPages, zuletzt abgerufen am 27.02.2021



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Leseempfehlungen

Im Folgenden geben wir Euch einen Einblick, welche Literatur wir für bestimmte Bereiche als essentiell und lesenswert erachten. Über einen Meinungsaustausch zu den untenstehenden Werken freuen wir uns sehr und stehen dafür jederzeit gerne unter den angegebenen Kontaktmöglichkeiten zur Diskussion bereit. Auch über Hinweise zu Euren eigenen Lieblingswerken freuen wir uns sehr.

Persönlichkeitsentwicklung

Covey, Stephen (2003): The 7 habits of highly effective people, Simon & Schuster, New York

Shermer, Michael (2000): Why people believe weird things, Mjf Books, New York

Sinek, Simon (2011): Start with Why, Penguin Books, New York

Pinker, Steven (2012): The better angels of our nature, Penguin Books, New York

Management & Unternehmensführung

Drucker, Peter (2010): Was ist Management?, Ullstein Buchverlage, Berlin

Drucker, Peter (1963-2006): Die Kunst des Managements, Ullstein Buchverlage, Berlin

Hendrich, Fritz (2008): Horse Sense - Drei Schritte zum Charisma der Führung, Signum Verlag, Wien

Schein, Edgar (2010): Organizational culture and Leadership, Jossey-Bass, San Francisco

Schein, Edgar (2003): Organisationskultur, Edition Humanistische Psychologie, Bergisch Gladbach

Hofstede, Geert et al. (2010): Cultures and Organizations - Software of the Mind, McGraw Hill, New York

Wirtschaftspsychologie

Kahneman, Daniel (2011): Schnelles Denken, Langsames Denken, Siedler Verlag, München

Thaler, Richard & Sunstein, Cass (2008): Nudge - Improving Desicions about Health, Wealth, and Happiness, Pengiun Books, New York

Gladwell, Malcom (2002): Tipping Point, Goldmann Verlag, München

Cain, Susan (2012): Quiet - The Power of Introverts in a World that can't stop Talking, Crown Publishers, New York

Aron, Elaine (1996): The Highly Sensitive Person, Harmony Books, New York

Vester, Frederic (2012): Die Kunst, vernetzt zu denken, Deutscher Taschenbuch Verlag, München

Vester, Frederic (1978 / 2012): Denken, Lernen, Vergessen, Deutscher Taschenbuch Verlag, München

Marketing & Innovation

Drucker, Peter (1985): Innovation and Entrepreneurship, Harper Collins Publishers, New York

Schäfer, Annette (2008): Die Kraft der schöpferischen Zerstörung - Joseph A. Schumpeter, Die Biographie, Campus Verlag, Frankfurt / New York

Porter, Michael (1985): Competitive Advantage, Free Press, New York

Kotler, Philip (jeweils in der aktuellen Ausgabe): Grundlagen des Marketing, Marketing Management, Marketing 4.0, Pearson oder Wiley Verlag, UK

Kommunikation

Ury, William (2007): Nein sagen und trotzdem erfolgreich verhandeln, Campus Verlag, Frankfurt / New York

Lay, Rupert (1974 / 2010): Dialektik für Manager, Ullstein Taschenbuch Verlag

Fisher, Roger & Ury, William (1981 /2011): Getting to Yes, Penguin Books, London

Fisher, Roger & Shapiro, Daniel (2005): Beyond reason, Penguin Books, London

Pferde & Reiten

Deutsche Reiterliche Vereinigung (jeweils aktuelle Auflage): Richtlinien für Reiten und Fahren, Band 1-6, FN Verlag, Warendorf

Widdra, Klaus (2007): Xenophon Reitkunst, Wu Wei Verlag, Schondorf

Eppers, Imke (2009): Trakehner - Pferde fürs Leben, Franckh-Kosmos Verlag, Stuttgart

Binding, Rudolf (1997): Das Heiligtum der Pferde, Georg Olms Verlag Hildesheim

Mackesy, Charlie (2019): The Boy, the mole, the fox and the Horse, Penguin Random House, London

Barbier, Dominique & Katsamanis, Maria (2013): The Alchemy of Lightness, Trafalgar Square Books, Vermont

Familie & Kinder

Schmidt, Nicola (2015): artgerecht - Das andere Baby-Buch, Kösel-Verlag, München

Schmidt, Nicola (2018): artgerecht - Das andere Kleinkinderbuch, Kösel-Verlag, München

Imlau, Nora (2018): So viel Freude, so viel Wut, Kösel-Verlag, München

Kontakt

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  • per Email unter info@armando-academy.com

  • WhatsApp / Signal / Telegram / SMS / iMessage unter +49-177-8747249

  • über Social Media (siehe unten).

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